Deutschland

Deutschland ist uns besonders wichtig, vor allem, weil es (anderswo unerreichte) überragende Rieslingweine (über 20 % der deutschen und zugleich 50 % der Weltgesamtproduktion) hervorbringt, inzwischen auch hochwertige, gut bekömmliche Burgunder (von weiß bis rot! mit inzwischen über 10 % der deutschen Produktion) anbietet, in den letzten Jahren selbst aus dem Dornfelder nie erwartete Qualitäten keltert, eine große Sortenvielfalt (über 65) anbietet, weil es - deswegen von der ganzen Weinwelt beneidet und immer mehr kopiert - über 2600 klar definierte Lagen verfügt und, ein durchaus wichtiges Argument, inzwischen sehr preiswert geworden ist. Von den dreizehn Anbaugebieten, die man in Deutschland unterscheidet, konzentrieren wir uns auf fünf (mit denen wir immerhin schon drei Viertel der Gesamtanbaufläche "abdecken").

 

Wir lieben den Bereich Mosel-Saar-Ruwer mit seinen kräftigen Rieslingen von den Schieferbödensteillagen, bei uns vertreten durch das Aufsteigerweingut St. Nikolaushof und das Gegenstück, nämlich die zarten Sandsteinrieslinge von der Pfälzer Weinstraße, vertreten durch das Deidesheimer Spitzenweingut Kimich.

 

Dazwischen siedelt sich das berühmteste Rieslinganbaugebiet der Welt, nämlich das Rheingau an, bei uns vertreten durch das seit 1641 bestehende Weingut Bickelmaier. Dann braucht ein bayerisches Weinhaus selbstverständlich ein fränkisches VdP - Spitzenweingut wie das Juliusspital, das zwar auch mit seinen Rieslingen überzeugen kann, aber vor allem beweist, daß der Sylvaner (rund 7 % der deutschen Produktion) auf den richtigen (Kalk-) Böden überragende Weine hervorzubringen vermag.  

 

Und schließlich wollten wir ein Weingut, das  Deutschlands Sortenvielfalt widerspiegelt, und sind auf das mittlerweile in der 9. Generation geführte, rheinhessische Weingut Bretz gestoßen, das uns zudem noch durch seine Preiswürdigkeit überzeugt.

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